Aktuelles


25.03.2021

Sozialschutzpaket III: Unterstützung in der Corona-Pandemie wird fortgeführt

 

Der vereinfachte Zugang zur Grundsicherung (Arbeitslosengeld II) wurde bis zum 31. Dezember 2021 verlängert. Dadurch werden weiterhin die tatsächlichen Kosten für Unterkunft und Heizung übernommen und die Vermögensprüfung nur eingeschränkt durchgeführt. Außerdem erhalten Leistungsberechtigte in der Grundsicherung automatisch im Mai 2021 eine Einmalzahlung von 150 Euro.

 

Um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie zu bekämpfen und soziale Härten abzufedern, hat der Gesetzgeber beschlossen, mit dem Sozialschutzpaket III die Maßnahmen zum Konjunktur- und Krisenbewältigungspaket bis zum 31. Dezember 2021 zu verlängern. Der vereinfachte Zugang zur Grundsicherung bei den Jobcentern wird damit bis Ende Dezember 2021 möglich sein.

 

Damit bietet der Gesetzgeber insbesondere dem Personenkreis der Selbstständigen über die Bundes- und Länderhilfen hinaus die Garantie, dass das Existenzminium gesichert wird, die Menschen ihr gewohntes Umfeld nicht verlassen müssen und auch die Alterssicherung erhalten bleibt. Auch nach dem 01. April .2021 findet nur eine eingeschränkte Vermögensprüfung statt. Die Kosten der Unterkunft werden weiterhin in tatsächlicher Höhe anerkannt.

 

Allen volljährigen Leistungsberechtigten, die im Monat Mai 2021 einen Anspruch auf Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld haben und die alleine oder in einer Partnerschaft leben, wird zum Ausgleich der coronabedingten zusätzlichen oder erhöhten Ausgaben eine Einmalzahlung in Höhe von 150 Euro durch die Jobcenter im Mai 2021 automatisch ausgezahlt. Dasselbe gilt für 18-24-Jährige im Elternhaus, sofern bei ihnen kein Kindergeld als Einkommen berücksichtigt wird. Ein gesonderter Antrag muss nicht gestellt werden.

 

Selbstständige sowie Künstlerinnen und Künstler werden weiterhin mit der Service-Hotline "Selbstständige" unterstützt. Geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter informieren zu Fragen zur Grundsicherung und zu weiteren Förderleistungen des Bundes und der Länder. Die Service-Hotline Selbstständige ist von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr unter 0800 4 5555 21 kostenfrei zu erreichen.


18.03.2021

Virtueller Bildungsmarkt geht online

 

Gemeinsam mit der Arbeitsagentur Freising und den Jobcentern Dachau, Erding und Ebersberg setzt das Jobcenter Freising weiter verstärkt auf digitale Angebote für ihre Kund*innen:

 

Seit 01. März ist unter www.bildungsmarkt-freising.de mit dem „Virtuellen Bildungsmarkt“ ein neuer E-Service online.

 

Bildungsinteressierte können sich hier unkompliziert einen Überblick über das Kursangebot regionaler Bildungsträger verschaffen, dazu Flyer und Imagefilme einsehen. Auch eine Kontaktaufnahme mit den Ansprechpartner*innen beim jeweiligen Jobcenter, der Arbeitsagentur und den Bildungsträgern ist möglich.

 

Interessiert? Dann ran an Smartphone, Tablet, Laptop oder PC und www.bildungsmarkt-freising.de aufrufen.


19.01.2021

FFP2-Maskenpflicht ab Montag, 18.01.2021 beim Einkaufen und im Öffentlichen Nahverkehr

 

Landratsamt versendet Masken an berechtigte Personen

Seit Montag, 18. Januar, gilt in Bayern die Pflicht, im öffentlichen Personalnahverkehr und beim Einkaufen eine FFP2-Maske oder eine Maske mit vergleichbarem genormten Standard zu tragen, da gerade hier noch immer viele Menschen aufeinandertreffen.

 

Das Landratsamt Freising wird im Laufe dieser Woche entsprechende Masken per Post an Bedürftige im Landkreis verschicken. Zu den berechtigten Personen zählen die Empfänger von Grundsicherungsleistungen ( Grundsicherung für Arbeitslose nach dem SGB II, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem SGB XII, Hilfe zum Lebensunterhalt ).

 

Die FFP2-Maskenpflicht gilt für öffentliche Nahverkehrsmittel wie Busse und Bahnen ( einschließlich Bahnhöfen und Haltestellen ). Im Einzelhandel gilt sie nur für Kunden, nicht aber für die Beschäftigten. Eine FFP2-Maske muss in den Verkaufsräumen, auf de Verkaufsgelände, in den Eingangs- und Warteflächen vor den Verkaufsräumen und auf den zugehörigen Parkplätzen getragen werden.


 

01.01.2021

Antragstellung: Erleichterter Zugang bis 31.03.2021 verlängert

 

Der Gesetzgeber hat aufgrund der Corona-Pandemie den vereinfachten Zugang zu Leistungen der Grundsicherung bis zum 31.03.2021 verlängert.

 

Aussetzen der Vermögensprüfung

Bewilligungszeiträume, die bis zum 31. Dezember 2020 beginnen, werden auch wei­terhin unter den erleichterten Bedingungen bearbeitet. Wer in diesem Zeitraum erklärt, über kein erhebliches Vermögen zu verfügen, darf Erspartes in den ersten sechs Mo­naten des Bewilligungszeitraumes behalten. Erhebliches Vermögen bedeutet 60.000 Euro für das erste und 30.000 Euro für jedes weitere zu berücksichtigende Haushalts­mitglied. Für die Prüfung, ob die Grenzbeträge überschritten wurden, muss im Antrag die Frage bezüglich des erheblichen Vermögens mit Ja oder Nein beantwortet werden.

 

Übernahme der Kosten der Unterkunft

Vorübergehend prüfen die Jobcenter nicht, ob die Wohnungsgröße und -kosten ange­messen sind. Die Antragsteller müssen aber weiterhin für die entstandenen Wohnungs­kosten Nachweise (Mietvertrag, Abrechnungen der Nebenkosten, ggf. Kontobelege)erbringen, um diese erstattet zu bekommen.

 

Regelung gilt teilweise auch für Weiterbewilligungsanträge

Diese Regelungen greifen auch für Weiterbewilligungsanträge bei denen der Bewilli­gungszeitraum spätestens am 31. März 2021 beginnt.

 


31.07.2020

Jobcenter Freising bietet neuen Online-Dienst an

 

Mitteilungen online und mobil - das Jobcenter Freising bietet Ihnen ab sofort den neuen Postfachservice unter www.jobcenter-digital.de an.

 

Unter www.jobcenter.digital können Sie bereits seit Mai 2019 Ihren Antrag auf Weiterbewilligung online stellen oder Veränderungen mitteilen.

 

Das Angebot wurde nun kurzfristig ausgeweitet. Ab sofort können Sie, wenn Sie bereits einen Online Zugang zu jobcenter.digital haben oder eine Registrierung vornehmen, den Postfachservice als neuen Service nutzen. So können Sie schnell und sicher mit uns kommunizieren!

 

Dabei kann es um ganz verschiedene Anliegen gehen, wie beispielsweise Fragen zu Miete und Heizkosten, zur Beantragung von Leistungen oder alle weiteren Fragen, die Sie an uns richten möchten. Der neue Service funktioniert natürlich auch mobil über Ihr Smartphone.